Am Pfingstwochenende 2017 haben wir mit guten Freunden ein "Genusswochenende" in der Pfalz gemacht. Am Abreisetag (Pfingstmontag) haben wir die Gelegenheit genutzt einen kleinen Abstecher nach Speyer zu machen. Nach einem kurzen Besuch des Dom's und der Altstadt stand noch der Besuch des Technik-Museums auf dem Programm:
Schon vom Parkplatz aus ist eines der Highlights der Ausstellung nicht zu übersehen:
Ebenfalls noch auf dem Parkplatz, dieser zweisitzige Trainer aus den 70er Jahren:
Innerhalb des Museums noch mal ein Blick auf die begehbare Boeing 747-200 (einschl. Tragfläche):
... und ein Blick in die (teilweise) entkernte Maschine. Hier ein Blick in das Heck zum hinteren Druckschott. Über die Leiter hat man Zugang zum Unterdeck wo Fracht und das Gepäck der Fluggäste untergebracht ist:
In der Raumfahrtausstellung ist die Buran zu bestaunen, das sowjetische Gegenstück zum Space-Shuttle. Dieser Prototyp wurde 1984 gebaut und diente zur Erprobung von Gleitflug und Landung nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Um selbstständig starten zu können, wurden am hinteren Teil vier Mantelstromtriebwerke angebracht, die an der eigentlichen Raumfähre nicht benötigt wurden. Im Rahmen der Erprobung hat dieser Prototyp 25 Atmosphärenflüge absolviert:
Für mich das Highlight der Ausstellung, eine Antonov An-22. Bei ihrem Erstflug am 27. Februar 1965 war die An-22 das größte Serienflugzeug der Welt. Bis heute ist die Maschine das größte in Serie gefertigte Flugzeug mit Propellerantrieb. Angetrieben wird die An-22 von vier Turboprob Triebwerken mit je zwei gegenläufigen Propellern. Das Flugzeug hat ein maximales Startgewicht von 250.000 kg und eine maximale Nutzlast von 80.000 kg. Eine Maschine diesen Typs ist zur Zeit wieder regelmäßig in Leipzig zu sehen und führt dort regulär Cargo-Flüge durch:
Diese Maschine ist eine Casa 352L, ein spanischer Lizenzbau der Junckers Ju52-3m. Bevor sie für das Museum diese Lufthansa D-AQUI Lackierung bekommen hat, flog sie für die Spanische Airforce mit der Registrierung T.2B-209:
Diese Maschine wird in der Ausstellung fälschlicherweise als Regierungsmaschine Erich Honeckers bezeichnet. Honecker ist jedoch nachweislich nie in dieser Maschine geflogen. Der hintere Bereich des Flugzeugs ist als Frachtraum ausgelegt. Über eine Rampe, die auch während des Fluges geöffnet werden kann (z.B. zum Absetzen von Fallschirmspringern), können Fahrzeuge direkt in den Flieger gefahren werden. In der ausgestellten Maschine befindet sich im Frachtbereich eine Regierungslimousine:
Löschflugzeug:
Diese 55 Jahre alte Vickers Viscount ist von 1962 bis 1970 mit dem Kennzeichen D-ANAF im regulären Dienst der Lufthansa geflogen, bevor sie 1972 als Trainer für die technische Ausbildung von angehenden Fluggerätemechanikern umfunktioniert wurde. Zu diesem Zweck war sie bis 2012 am Flughafen Frankfurt stationiert:
Zum Abschluss mal kein Flugzeug: